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<title>Bogen (Waffe)</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Bogen (Waffe)</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Der <b>Bogen</b> (Plural: Bogen oder Bögen), seltener auch verdeutlichend <b>Pfeilbogen</b> genannt, ist eine Abschussvorrichtung für <a href="Pfeil_(Geschoss)" title="Pfeil (Geschoss)">Pfeile</a>. Der Bogenbauer wird <i>Bogner</i> genannt. Seit der ausgehenden <a href="Altsteinzeit" title="Altsteinzeit">Altsteinzeit</a> (30.000–10.000 v.&nbsp;Chr.) beweisen <a href="Arch%C3%A4ologischer_Fund" title="Archäologischer Fund">archäologische Funde</a> die Nutzung von Pfeil und Bogen als <a href="Jagdwaffe" title="Jagdwaffe">Jagdwaffe</a>. Seit der späten <a href="Jungsteinzeit" title="Jungsteinzeit">Jungsteinzeit</a> wurden Pfeil und Bogen auch als <a href="Kriegswaffe" title="Kriegswaffe">Kriegswaffe</a> eingesetzt.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Heute dient der Bogen in Europa als <a href="Sportger%C3%A4t" title="Sportgerät">Sportgerät</a> beim <a href="Bogenschie%C3%9Fen" title="Bogenschießen">Bogenschießen</a>, in einigen Ländern der <a href="Bogenjagd" title="Bogenjagd">Bogenjagd</a> und dem <a href="Bogenfischen" title="Bogenfischen">Bogenfischen</a>. Als <a href="Spielzeug" title="Spielzeug">Kinderspielzeug</a> werden <i>Pfeil und Bogen</i> auch als <i>Flitze-</i> oder <i>Flitzbogen</i> bezeichnet.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Aufbau_und_Funktionsprinzip">Aufbau und Funktionsprinzip</h2></div>

<p>Ein Bogen besteht stets aus einem <a href="Elastizit%C3%A4t_(Physik)" title="Elastizität (Physik)">elastischen</a>, stabähnlichen Gegenstand, dem eigentlichen Bogen, dessen Enden durch eine Schnur, die <a href="Bogensehne" title="Bogensehne">Bogensehne</a>, verbunden werden. Traditionelle Bögen wurden aus <a href="Holz" title="Holz">Holz</a>, <a href="Horn" title="Horn">Horn</a> und <a href="Sehnenbelag" title="Sehnenbelag">Tiersehnen</a> gefertigt; ein hochwertiger <a href="Kompositbogen" title="Kompositbogen">Kompositbogen</a> erforderte einen aufwändigen mehrmonatigen Herstellungsprozess. Moderne Bögen bestehen meist aus Holz-, <a href="Glasfaserverst%C3%A4rkter_Kunststoff" title="Glasfaserverstärkter Kunststoff">glasfaserverstärkten (GFK)</a> oder <a href="Kohlenstofffaserverst%C3%A4rkter_Kunststoff" title="Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff">kohlenstofffaserverstärkten (CFK)</a> Kunststoffkomposita.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Komponenten">Komponenten</h3></div>
<p>Der Bogen selbst kann in fünf Abschnitte gegliedert werden: ein meist starres <i>Mittelteil</i>, das als Griff für den Bogenschützen dient <i>(Griffstück)</i>, zwei daran anschließende flexible <i>Wurfarme</i> und die beiden abschließenden Bogenenden, die <i>Tips</i> oder <i>Nocken</i>, an denen die <i>Bogensehne</i> befestigt wird. Beim Einhängen der Bogensehne, dem <i>Spannen</i> des Bogens, müssen die Wurfarme gekrümmt werden, dies sorgt für die <i>Vorspannung</i> des Bogens. Beim Ausziehen der Bogensehne <i>(Auszug)</i>, werden die Wurfarme stärker gekrümmt und speichern <a href="Verformungsenergie" title="Verformungsenergie">Energie</a>. Diese sorgt beim Loslassen, dem <i>Lösen</i> der Sehne (des Pfeiles), für die Beschleunigung des aufgelegten Pfeils. Das Prinzip ist dem einer <a href="Feder_(Technik)#Blattfeder" title="Feder (Technik)">Blattfeder</a> mit anfangs degressiver und in weitem Auszug zunehmend progressiver Federkennlinie vergleichbar. Ein Bogen ist ein Leistungswandler: die beim Auszug langsam aufgewandte und in dem Bogen gespeicherte Zugarbeit des Schützen wird beim Lösen in kürzester Zeit in eine schnelle Wurfarmbewegung umgewandelt und auf den Pfeil übertragen. Deshalb darf ein ausgezogener Bogen niemals ohne Pfeil gelöst werden <i>(Leerschuss)</i> – es besteht Bruch- und Verletzungsgefahr! Die komplette gespeicherte Energie entlädt sich mangels Pfeilmasse als trägem Gegengewicht fast augenblicklich ausschließlich im Bogenmaterial. Einzig noch abführende und bremsende Wirkung haben die trägen Massen der beschleunigten Sehne und Wurfarme selbst. Der Bogen kann explosionsartig in mehrere Teile zersplittern.
</p><p>Weil ein Pfeil nicht wie ein Geschoss durch explosive Treibmittel beschleunigt wird, sondern durch die <i>Wurfarme</i>, schießt ein Bogen nicht – ein Bogen „wirft“.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Zuggewicht,_Auszugslänge_und_Haltegewicht"><span id="Zuggewicht.2C_Auszugsl.C3.A4nge_und_Haltegewicht"></span>Zuggewicht, Auszugslänge und Haltegewicht</h3></div>
<p>Das Zuggewicht ist das Gewicht, das man bei einem fixierten Bogen an die Sehne hängen muss, um eine bestimmte <a href="Auszugsl%C3%A4nge" title="Auszugslänge">Auszugslänge</a> zu erreichen.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Hersteller geben das Zuggewicht meist für die Standardauszugslänge von 28&nbsp;Zoll (~&nbsp;71 cm) an, bei speziell für den Kunden gebauten Bögen (<i>Custombogen</i>) für dessen Auszugslänge. Es wird aus historischen Gründen überwiegend in englischen <a href="Avoirdupois" title="Avoirdupois">Pfund</a> angegeben (1&nbsp;# ≈ 0,454&nbsp;kg). Eine typische Kennwertangabe auf einem Wurfarm lautet daher beispielsweise: <i>66″&nbsp;46#&nbsp;@&nbsp;28″</i> (gesprochen: „66&nbsp;Zoll Bogenlänge, 46&nbsp;lbs (engl. Pfund) Zuggewicht bei 28&nbsp;Zoll Auszug“).<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Kennwerte eines Bogens sind üblicherweise auf der dem Schützen zugewandten Seite, dem <i>Bauch</i> des Bogens in Nähe des Griffes angegeben, bei handgefertigten Bögen handschriftlich zusammen mit der Signatur des Bogenbauers. Das maximal mögliche Zuggewicht eines Bogens wird maßgeblich durch die Steifheit der Wurfarme im Verhältnis zur <i>Bogenlänge</i> vorgegeben. Es kann mehr als 100&nbsp;Pfund betragen, was einer Kraft von 444&nbsp;<a href="Newton_(Einheit)" title="Newton (Einheit)">N</a> entspricht.
</p>

<p>Die Auszugslänge ist eine standardisiert gemessene Länge vom tiefsten Punkt des Griffstückes bis zum <a href="Nockpunkt" class="mw-redirect" title="Nockpunkt">Nockpunkt</a> an der Sehne im Ankerpunkt des Schützen bei ausgezogenem Bogen, plus 1&nbsp;<span class="bruch template-frac" style="line-height:0"><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">3</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">4</sub></span>&nbsp;Zoll. Der Additionswert stellt näherungsweise Vergleichbarkeit mit einer alten Definition her, welche bis Vorderkante Bogen in Höhe der Pfeilauflage misst. Jeder Schütze hat eine individuelle Auszugslänge.
</p><p>Das <i>Haltegewicht</i> bezeichnet die Kraft, die benötigt wird, um den Bogen gezogen zu halten. Die Bezeichnung ist üblich, wenn auch physikalisch nicht korrekt. Es handelt sich hier nicht um das Gewicht einer Masse, sondern um die Kraft, die dem Zug der Sehne entgegenwirkt.
</p><p>Die tatsächlich zum Ziehen des Bogens benötigte Kraft steigt bei Lang- und Recurvebögen mit der Auszugslänge an, bis beim Vollauszug das Zuggewicht erreicht wird; das Haltegewicht entspricht stets dem Zuggewicht. Bei Compoundbögen ist die tatsächlich benötigte Zugkraft hingegen konstant, es wird aber im Gegenzug bei Vollauszug nur ein Bruchteil (üblicherweise 10 bis 20 Prozent) des Zuggewichts benötigt, um den Bogen im Vollauszug zu halten.
</p><p>Beim Ziehen des Bogens über die angegebene Auszugslänge hinaus steigt das Zuggewicht und somit der Kraftaufwand rapide an, es kommt zum sogenannten Stacking. Die kontrollierte Kraftdosierung und damit die Kontrolle über eine konstante Pfeilgeschwindigkeit – und mit dieser wiederum die Treffsicherheit – nehmen ab. Es besteht Bogenbruch- und Verletzungsgefahr. Bei modernen Sportbögen signalisiert ein <a href="Klicker_(Bogenschie%C3%9Fen)" title="Klicker (Bogenschießen)">Klicker</a> dem Schützen das Erreichen einer speziellen Zuglänge und damit das Erreichen seines <i>Ankerpunktes</i>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Grundformen">Grundformen</h3></div>
<p>Die gängigste Form des Bogens ist der <i>Rechtshandbogen</i>. Dies bedeutet, dass der Schütze den Bogen mit der linken Hand hält (<i>Bogenhand</i> links) und die Bogensehne mit der rechten Hand auszieht (<i>Zughand</i> rechts). Man bezeichnet den Schützen auch als <i>Rechtshandschützen</i>. Bei einem <i>Linkshandbogen</i> bzw. Linkshandschützen kehren sich die Verhältnisse um. Die Wahl des Bogens wird aber keineswegs nur durch die Händigkeit des Schützen bestimmt, sondern auch durch dessen <a href="Augendominanz" title="Augendominanz">Augendominanz</a>. Die Sehne mit dem Pfeil wird zu dem dominanten Auge geführt, weil dieses das Zielen übernimmt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bogentypen_und_Einsatzbereiche">Bogentypen und Einsatzbereiche</h2></div>

<p>Es existiert kein einzelnes, allgemeingültiges Klassifikationssystem für Bögen.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bogentypen können anhand verschiedener Eigenschaften wie dem verwendeten Material, der Auszugslänge, der Form des Bogens und ähnlichem beschrieben werden.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Recurvebogen">Recurvebogen</h3></div>
<p>Dieser Bogentyp besteht aus einem starren Mittelteil und zwei elastischen Wurfarmen. Diese sind im entspannten Zustand von der Seite des Schützen weggebogen. Im gespannten, aber nicht ausgezogenen Zustand ist die Biegung der Wurfarme immer noch so stark, dass die Sehne einige Zentimeter an den Wurfarmen anliegt. Meistens sind die Wurfarme abnehmbar (Take Down) und werden bei Bedarf mit Schrauben am Mittelteil befestigt. Es gibt aber auch einteilige Recurvebögen. Der Vorteil der zerlegbaren Bögen besteht neben den kleineren Transportmaßen auch darin, dass ein schweres Mittelstück aus Metall oder Kunststoff zur Stabilisierung des Bogens beim Abschuss beiträgt.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Durch den Einsatz verschiedener Wurfarme lassen sich Zuggewicht und andere Eigenschaften des Bogens verändern. Defekte Wurfarme können ausgewechselt werden.
</p><p>Im internationalen Bogensport ist der olympische Recurvebogen mit technischen Hilfsmitteln ausgestattet wie Visier, Stabilisatoren und Klicker. Demgegenüber kommt der sogenannte <a href="Blankbogen" title="Blankbogen">Blankbogen</a> ohne diese Hilfsmittel aus.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Recurvebogen ist die im Bogensport am weitesten verbreitete Bogenart und die einzige, die bei den Olympischen Spielen zugelassen ist.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Primitivbogen">Primitivbogen</h3></div>
<p>Ein Primitivbogen (traditioneller Bogen; Englisch: <i>selfbow</i>) ist in seiner ursprünglichen Form aus einem Stück Holz gefertigt, ohne dass ein Schussfenster (Englisch: <i>shelf</i>) und ein Griffbereich ausgeformt werden. Der einfache Bogen besitzt daher keine Pfeilauflage, sondern der Pfeil wird über den Handrücken der Bogenhand aufgelegt.
</p><p>„Primitivbogen“ als Bogenklasse im heutigen traditionellen Bogensport bedeutet vor allem, dass nur Bogen zugelassen sind, die ausschließlich aus natürlichen (d. h. vorindustriellen) Materialien bestehen. Daher können Backing und Griffleder vorhanden sein, sofern sie aus Naturmaterialien bestehen.
</p><p>Auch die Bogensehne muss aus Naturmaterialien (Flachs, Leinen, Sehne, Leder, Haut etc.) gefertigt sein. Sie wird in den Tips eingehängt.
</p><p>In Europa verwendete Hölzer sind z.&nbsp;B. Eibe, Esche, Ahorn und <a href="Gew%C3%B6hnliche_Robinie" title="Gewöhnliche Robinie">Robinie</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Langbogen">Langbogen</h3></div>

<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Langbogen" title="Langbogen">Langbogen</a></i></div>
<p>Zwischen dem Primitivbogen und dem Langbogen bestehen fließende Übergänge. Ein Langbogen kann ein Holzbogen (Selfbow) ohne Schussfenster sein. Moderne Langbogen bestehen meist aus laminierten Holzstreifen oder mit auf- oder eingelegten <a href="Kunststoff" title="Kunststoff">Kunststoffen</a>. Dabei kommen vor allem <a href="Glasfaser" title="Glasfaser">Glasfaserlaminate</a> für den Belag der Bauch- und Rückenseite zum Einsatz sowie <a href="Kohlenstofffaser" title="Kohlenstofffaser">Kohlenstofffasern</a> als Schichtlaminat.
</p><p>Im traditionellen Bogenbau wird zwischen Langbogen englischer und amerikanischer Bauart unterschieden. Englische Langbögen des Mary-Rose-Typus sind traditionell aus Eibenholz gefertigt und haben einen tiefen D-förmigen Bogenarmquerschnitt ohne Griffband. Die späteren viktorianischen englischen Langbogen haben über die gesamte Länge einen <a href="Linsenf%C3%B6rmig" class="mw-redirect" title="Linsenförmig">linsenförmigen</a> Querschnitt und einen runden Griff, meist mit einer Lederwicklung. Man spricht dabei von einem Stabbogen. Amerikanische Langbogen besitzen flache Wurfarme mit meist eher rechteckigem Wurfarmquerschnitt und einem der Hand stärker angepassten Griff. Letztere werden auch <a href="Amerikanischer_Flachbogen" title="Amerikanischer Flachbogen">Flachbogen</a> genannt.
</p><p>Im Wettkampfformat des <a href="Deutscher_Sch%C3%BCtzenbund" title="Deutscher Schützenbund">Deutschen Schützenbundes</a> müssen Langbögen für Frauen mindestens 150&nbsp;cm, für Männer mindestens 160&nbsp;cm lang sein.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Reflexbogen"><span id="Recurvebogen"></span> Reflexbogen</h3></div>


<p><i>Reflex</i> (lat. für ‚zurückgebogen‘)<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> steht für das Hauptmerkmal dieses Bogentyps, die zurückgebogene Form der Wurfarme, die im entspannten Zustand vom Schützen wegweisen.<sup id="cite_ref-Brockhaus_10-0" class="reference"><a href="#cite_note-Brockhaus-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Reflexbogen speichert in den Wurfarmen mehr Energie und hat daher einen höheren Wirkungsgrad als der Flach- und Langbogen. Die anliegende Sehne dämpft außerdem den Handschock nach dem Schuss. Während beim Langbogen die Bogensehne frei schwingt, liegt sie beim Reflexbogen auf den zurückgebogenen (Reflex) Wurfarmenden auf. Durch die Streckung der Sehne beim Abschuss wird ein Teil der Schwingungen vom Bogen absorbiert. Durch die <a href="Kompositbauweise" class="mw-redirect" title="Kompositbauweise">Kompositbauweise</a> – die bei Reflexbogen die Regel darstellt (siehe <a href="Kompositbogen" title="Kompositbogen">Kompositbogen</a>) – kann dieser weiter ausgezogen werden als ein Lang- oder Flachbogen und hat dabei dennoch einen weicheren Auszug. Die starke Vorspannung der Wurfarme erfordert allerdings auch eine wesentlich größere Belastbarkeit des Materials. Der Begriff <i>Reflexbogen</i> wird vor allem in historischen Betrachtungen in Abgrenzung zu einfacheren Bogenarten verwendet. Der Begriff <i>Recurvebogen</i> ist weitgehend gleichbedeutend und die Bezeichnungen der heute im Bogensport üblichen Bögen.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die ältesten Nachweise dieses Bogentyps sind <a href="Felsmalereien_in_der_spanischen_Levante" title="Felsmalereien in der spanischen Levante">Felsmalereien in der spanischen Levante</a> (seit dem 6. Jahrtausend v.&nbsp;Chr.), auf denen Krieger oder Jäger mit Reflexbögen abgebildet sind.<sup id="cite_ref-Steguweit.Jungsteinzeit_12-0" class="reference"><a href="#cite_note-Steguweit.Jungsteinzeit-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Spätere Darstellungen von Reflexbogen stammen aus der mitteldeutschen <a href="Bernburger_Kultur" class="mw-redirect" title="Bernburger Kultur">Bernburger Kultur</a>, z.&nbsp;B. in der <a href="Steinkiste_von_G%C3%B6hlitzsch" class="mw-redirect" title="Steinkiste von Göhlitzsch">Steinkiste von Göhlitzsch</a>. Spätestens mit der westeuropäischen <a href="Megalithkultur" title="Megalithkultur">Megalithkultur</a> kam der Reflexbogen nach Nord- und Mitteleuropa. Etwa um 3000 v.&nbsp;Chr. findet man sie auf Megalithgräbern der osteuropäischen <a href="Maikop-Kultur" title="Maikop-Kultur">Maikop-Kultur</a> (z.&nbsp;B. in Klady) und anschließend im Rahmen der Kura-Araxas-Kultur.
</p><p>Um ca. 2250 v. Chr. stellte sich der <a href="Liste_der_K%C3%B6nige_von_Akkad" title="Liste der Könige von Akkad">akkadische König</a> <a href="Naram-Sin_(Akkad)" title="Naram-Sin (Akkad)">Naram-Sin</a> mit einem Reflexbogen als Machtsymbol dar. Später wurden Reflexbögen übliche Bestandteile der Darstellung von Königen im Vorderen Orient. Beispiele gibt es unter Babyloniern, Assyrern und Persern. Im ägyptischen <a href="Theben_(%C3%84gypten)" title="Theben (Ägypten)">Theben</a> wurden Exemplare eines Typs gefunden, die wahrscheinlich <a href="Assyrer" title="Assyrer">assyrischer</a> Herkunft waren und aus der Zeit um 1200 v.&nbsp;Chr. stammen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Compoundbogen"><span id="Compound"></span> Compoundbogen</h3></div>

<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Compoundbogen" title="Compoundbogen">Compoundbogen</a></i></div>
<p>Der <i>Compoundbogen</i> besitzt an den Bogenenden des Bogens drehbare Räder, die sogenannten Camwheels, kurz Cams genannt. Sie besitzen zwei verschiedene Durchmesser, auf denen Kabel oder Sehne aufgerollt sind. Im ungespannten Zustand ist auf dem größeren der beiden Räder die Sehne aufgerollt. Beim Spannen des Bogens wird die Sehne vom großen Rad abgerollt und auf dem kleinen Rad wird das am gegenüberliegenden Wurfarm befestigte Kabel aufgerollt. Die Cams sind zusätzlich <a href="Exzentrizit%C3%A4t_(Technik)" title="Exzentrizität (Technik)">exzentrisch</a> aufgehängt.
</p><p>Moderne Compoundbögen wenden wie bei einem <a href="Wellrad" title="Wellrad">Wellrad</a> das <a href="Hebelgesetz" class="mw-redirect" title="Hebelgesetz">Hebelgesetz</a> an. Die sich nach außen wegdrehende Rolle ist wie ein starrer Hebel, der auf die Drehachse wirkt. Durch die exzentrische Aufhängung der Rollen/Cams verändert sich der Angriffswinkel und der Hebelarm, der Bogen arbeitet so immer im effektivsten Bereich. Werden die Rollen/Cams mit der Bogensehne nach außen gezogen, verlängert sich der Hebelarm. Diese Mechanismen sind beim Compoundbogen in einer praktischen Anwendung umgesetzt. Dadurch ergibt sich im Gegensatz zu anderen Bogen ein nicht-linearer Kraftverlauf beim Auszug: Mit steigendem Auszug nimmt die Kraft zunächst stetig zu (wie auch bei anderen Bogen), um dann aber beim Überschreiten des sogenannten Gipfel-Zuggewichtes schlagartig abzunehmen. Der Bogenschütze hält dann bei voll ausgezogenem Bogen nur noch einen Bruchteil des Gipfelzuggewichtes auf der Hand. Die Zugreduzierung kann bis zu 80&nbsp;% betragen, d.&nbsp;h. bei einem Gipfelzuggewicht von 50 Pfund muss der Schütze nur 10 Pfund im Auszug halten. Dadurch kann der Bogen ruhiger gehalten werden und das Zielen fällt wesentlich leichter.
</p><p>Der Compoundbogen ist der modernste aller Bögen und wird in der Regel mit einer mechanischen Lösehilfe (dem „Release“; engl. to release sth. = etwas ausklinken, etwas auslösen) geschossen, um Ablassfehler zu reduzieren. Zusätzlich werden Wasserwaagen und Vergrößerungen im Visier benutzt. Gepaart mit dem geringen Haltegewicht machen diese Hilfen den Compoundbogen insgesamt sehr präzise. Im Jahr 2012 lag z.&nbsp;B. der Weltrekord in der <a href="World_Archery_Federation" title="World Archery Federation">FITA</a>-Runde (Männer) im Freien mit 144 Pfeilen bei 1419 Ringen beim Compound. Im Vergleich dazu steht der Weltrekord FITA-Runde (Männer) im Freien mit 144 Pfeilen bei 1387 Ringen mit dem Recurve.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Yumi">Yumi</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Yumi" title="Yumi">Yumi</a></i></div>
<p>Der heute noch beim <a href="Ky%C5%ABd%C5%8D" title="Kyūdō">Kyūdō</a> verwendete japanische Bogen (Yumi) ist ein asymmetrischer Kompositbogen. Der Pfeil wird hier, wie es auch bei asiatischen Reitervölkern üblich war, zum Schuss auf der rechten Seite des Bogens geführt. In der Frühgeschichte finden sich jedoch auch Darstellungen symmetrischer Bögen und früher Formen aus Vollmaterial.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Armbrust">Armbrust</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Armbrust" title="Armbrust">Armbrust</a></i></div>
<p>Bei der Armbrust, historisch auch <i>Kreuzbogen</i> genannt, handelt es sich um einen horizontal auf einer Mittelsäule montierten Bogen,<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> dessen <a href="Bogensehne" title="Bogensehne">Sehne</a> durch eine Rückhaltevorrichtung in gespannter Position gehalten und für den Schuss über einen Abzugsmechanismus gelöst werden kann.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bauweisen_und_Werkstoffe">Bauweisen und Werkstoffe</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bogen_in_Kompositbauweise">Bogen in Kompositbauweise</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Kompositbogen" title="Kompositbogen">Kompositbogen</a></i></div>
<p>Ein <i>Kompositbogen</i> ist ein spezieller, aus mehreren verschiedenen Materialien bestehender Bogen, der in der ausgehenden Jungsteinzeit in Zentralasien entstand. Älteste archäologische Funde stammen aus der Region <i>Pribaikalja</i>, nordwestlich des <a href="Baikalsee" title="Baikalsee">Baikalsees</a> in Südsibirien. Die dort in einem Gräberfeld gefundenen 16 Bogen sind bauchseitig mit Streifen aus Geweih versteift worden und laufen in spitzen Tips aus.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Reflexbogen sind üblicherweise in Kompositbauweise hergestellt. Von den Steppen aus verbreitete sich die Nutzung von Kompositbögen im bronzezeitlichen mediterranen und chinesischen Kulturkreis. Zur Herstellung von Kompositbögen wurden in einem aufwendigen, bis zu zwei Jahre dauernden Verfahren verschiedene Schichten von Holz und Tierhorn verleimt und mit einem <a href="Sehnenbelag" title="Sehnenbelag">Sehnenbelag</a> versehen. Die Funktion des Holzes beschränkte sich dabei z.&nbsp;T. auf das bloße Tragen der tierischen Materialien. Das Ergebnis war eine gegenüber traditionellen Bögen kleinere Waffe mit dennoch hoher Spannkraft, die sich hervorragend für Reiter eignete.
Tiersehnen haben im Vergleich zu Holz eine ca. vierfache Zugfestigkeit. Horn hält eine doppelte Druckbelastung aus wie Holz. Daher lässt sich beim Bogenbau die benötigte Schichtdicke auf ein Viertel bzw. die Hälfte im Vergleich zu Holz reduzieren. Dünnere Bogenarme sind elastischer als dickere; je weniger Energie aber beim Biegen der Wurfarme verlorengeht, umso mehr kann beim Verschießen des Pfeiles abgegeben werden. Kleinere und kürzere Wurfarme besitzen zudem weniger Masse, die bewegt werden muss. Außerdem kann man Verbundmaterialien in einem technisch besonders effektiven Design zusammenleimen.
</p><p>Der Vorteil von Sehnen und Horn besteht in ihrer höheren Fähigkeit, Energie zu speichern und auch wieder an den <a href="Pfeil_(Geschoss)" title="Pfeil (Geschoss)">Pfeil</a> abzugeben. Die Effizienz eines solchen gut gebauten Kompositbogens mit entsprechender möglicher Formgebung ist höher als die eines konventionellen Bogens aus Holz, der bei identischem Layout sofort brechen würde. Mongolische und türkische <a href="Reiterbogen" class="mw-redirect" title="Reiterbogen">Reiterbögen</a> hatten ein Zuggewicht von durchschnittlich 75 Pfund und schossen speziell abgestimmte leichte Pfeile 500 bis 800&nbsp;m weit.
</p><p>Am bekanntesten wurden dabei die <a href="Hunnen" title="Hunnen">Hunnen</a> und einige hundert Jahre später die <a href="Mongolen" title="Mongolen">Mongolen</a> und <a href="T%C3%BCrken" title="Türken">Türken</a>, deren Zügen nach Westen die Völker Europas anfangs wenig entgegenzusetzen hatten. Ihr militärischer Vorteil beruhte dabei auf dem massiven Einsatz der leichten Kavallerie, die –&nbsp;mit Kompositbögen bewaffnet&nbsp;– mobile und weit reichende Angriffe auf den Gegner durchführen konnte. Kompositbögen wurden jedoch schon seit der Antike auch von sesshaften Völkern übernommen, unter anderem von <a href="R%C3%B6misches_Reich" title="Römisches Reich">Römern</a> und <a href="Parther" title="Parther">Parthern</a>. Der <a href="Arcus_(Waffe)" class="mw-redirect" title="Arcus (Waffe)">Arcus</a> war einer der von den Griechen und später von den Römern genutzter Kompositbogen.
</p><p>Nachteilig ist die starke Anfälligkeit solcher klassischer Kompositbögen gegen jegliche Art von Feuchtigkeit – im Extremfall löst sich der durch elastischen und hochfesten <a href="Hautleim" class="mw-redirect" title="Hautleim">Hautleim</a> zusammengehaltene Materialverbund einfach auf, wodurch der Bogen irreparabel zerstört wird. Diese Problematik beeinflusste vermutlich den für das Schicksal Europas entscheidenden Rückzug der Hunnen um das Jahr 500.
</p><p>Ein weiteres Beispiel für effektiven Einsatz von Kompositbögen sind die <a href="Comanche_(Volk)" class="mw-redirect" title="Comanche (Volk)">Comanche</a> Nordamerikas, die im 19. Jahrhundert von den feindlichen Armeen der jungen Vereinigten Staaten anerkennend als die „beste leichte Kavallerie der Welt“ bezeichnet wurden.
</p><p>Relativ fortgeschritten in der Geschichte des Bogenbaus waren die Türken. Sehr schöne Exemplare sind im Völkerkundemuseum in Wien und im Schloss in Karlsruhe in den Waffensammlungen der Kriegsbeute der letzten Türkenbelagerung ausgestellt (siehe <a href="Karlsruher_T%C3%BCrkenbeute" title="Karlsruher Türkenbeute">Karlsruher Türkenbeute</a>). Besonders zu beachten ist, dass die Bogenenden im ungespannten Zustand nach vorn gebogen sind. Beim Bespannen des Bogens mit der Sehne werden diese meist erwärmt und in die entgegengesetzte Richtung umgebogen, so dass erst dann die endgültige Form des Bogens sichtbar wird.
</p><p>Moderne <a href="Faserverbundwerkstoff" title="Faserverbundwerkstoff">Faserverbundwerkstoffe</a> prägen die heutigen Typen des Recurve- und <a href="Compoundbogen" title="Compoundbogen">Compoundbogens</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Backings">Backings</h3></div>
<p>Ein Backing (<i>englisch</i>: Verstärkung des Bogenrückens, gemeint ist die Vorderseite des Bogens, an der Bauchseite befindet sich die Sehne), auch Lamination (Beschichtung) genannt, ist ein in Streifen geschnittener Bambus oder anderer Hölzer, der Zugbelastung gut verträgt. Sehnen von Großtieren oder Tier-<a href="Rohhaut" title="Rohhaut">Rohhaut</a> werden auf die Vorderseite eines Bogens geklebt, um die starke Zugbelastung aufzunehmen. Die wirkungsvollste Form eines Backings ist der <a href="Sehnenbelag" title="Sehnenbelag">Sehnenbelag</a>. Je nach Holzart muss das Backing dicker, beziehungsweise dünner sein, damit das Holzteil des Bogens keine Kompressionsbrüche bekommt. Bei Eibe wird dies eigentlich nicht benötigt, da das Splintholz (Außenbereich) der Eibe hervorragende Zugfestigkeit hat, das Kernholz (Innenbereich) wiederum hohem Druck standhält. Das Splintholz kann sich sehr gut dehnen und das Kernholz lässt sich gut komprimieren.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bögen_aus_Stahl"><span id="B.C3.B6gen_aus_Stahl"></span>Bögen aus Stahl</h3></div>
<p>Die Anfälligkeit der Kompositbögen gegen Feuchtigkeit führte in <a href="Indien" title="Indien">Indien</a> zur Entwicklung von Bögen aus Stahl. Die indischen Schmiede verfügten über das <a href="Metallurgie" title="Metallurgie">metallurgische</a> Wissen, um geeignete Legierungen herzustellen. Im Agni <a href="Puranas" title="Puranas">Purana</a>, einem indischen religiösen Text aus dem 9. Jahrhundert, werden bereits Bögen aus Metall erwähnt.
</p><p>Die Bögen waren nicht so leistungsfähig wie herkömmliche Kompositbögen, aber bei feuchtem Klima haltbarer und auch sonst widerstandsfähiger. Stahlbögen konnten auch problemlos gelagert werden. Von adeligen Kriegern gebrauchte Stahlbögen wurden reich verziert.
</p><p>In Europa wurden Stahlbögen nur für <a href="Armbrust" title="Armbrust">Armbrüste</a> hergestellt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bogenjagd_und_-fischen">Bogenjagd und -fischen</h2></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Bogenjagd" title="Bogenjagd">Bogenjagd</a> und <a href="Bogenfischen" title="Bogenfischen">Bogenfischen</a></i></div>
<p><b>Bogenjagd</b> bezeichnet die Ausübung der <a href="Jagd" title="Jagd">Jagd</a> mit <a href="Pfeil_(Geschoss)" title="Pfeil (Geschoss)">Pfeil</a> und Bogen.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als eine der ältesten Jagdarten des Menschen wird sie noch heute von <a href="Bogenjagd_indigener_V%C3%B6lker" title="Bogenjagd indigener Völker">Naturvölkern</a> zur Nahrungsbeschaffung betrieben. Die moderne Bogenjagd ist heute in 18 europäischen Ländern und weiten Teilen der Welt erlaubt.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sie dient dabei neben der Nahrungsbeschaffung auch als Mittel zur Kontrolle von Wildtierpopulationen in Schutzgebieten und im <a href="St%C3%A4dtischer_Raum" title="Städtischer Raum">urbanen Raum</a>.
</p><p>Bogenjagd kann in Europa nur von ausgebildeten Jägern mit Jagdschein, die zusätzlich einen Bogenjagdschein besitzen, ausgeführt werden. Bevorzugt werden Jagd-<a href="Compoundbogen" title="Compoundbogen">Compoundbögen</a> verwendet, da diese über die nötige jagdliche Präzision und Durchschlagskraft verfügen, um auch starkes Wild zu jagen. Abgesehen von den Bögen der Naturvölker sind <a href="Langbogen" title="Langbogen">Lang</a>- oder <a href="Recurvebogen" class="mw-redirect" title="Recurvebogen">Recurvebögen</a> heute nur noch wenig verbreitet bei der modernen Bogenjagd. Sie sind besonders bei der Jagd auf Flug- und Niederwild im Einsatz. Bei dieser Jagdart ist der intuitive Schuss am besten geeignet, hierfür sind insbesondere diese Bogenarten ohne Visierung im Vorteil.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rechtliche_Situation_in_Deutschland">Rechtliche Situation in Deutschland</h2></div>
<p>Der Bogen wird manchmal als Waffe bezeichnet. Er fällt jedoch nicht unter die Restriktionen des Waffengesetzes sowie der Waffenverordnung und kann als Sportgerät ohne weitere Erlaubnis genutzt werden.
</p><p>Die rechtliche Situation wird dabei durch das <a href="Waffengesetz_(Deutschland)" title="Waffengesetz (Deutschland)">Waffengesetz</a> (WaffG) geregelt. Entscheidend für die Beurteilung sind dabei die Paragraphen <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/waffg_2002/__1.html">§&nbsp;1</a></span> und <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/waffg_2002/__2.html">§&nbsp;2</a></span> WaffG sowie die dazugehörigen Anlagen. Grundsätzlich ist der Bogen nach § 1 WaffG eine Waffe. Die Anlage 1 zum WaffG (zu Paragraph § 1 Absatz 4 WaffG) definiert in Abschnitt 1, Unterabschnitt 2, Nummer 2 als den Schusswaffen gleichgestellte Gegenstände mit „… bei denen bestimmungsgemäß feste Körper gezielt verschossen werden, deren Antriebsenergie durch Muskelkraft eingebracht …“, was soweit auch den Bogen umfassen würde. Jedoch folgt dann die Einschränkung „… und durch eine Sperrvorrichtung gespeichert werden kann.“ Somit gilt die Nummer 1.2.2 der Anlage 1 zwar für Armbrüste, aber nicht für Bögen. Auch an keiner anderen Stelle der Anlage 1 wird der Bogen erwähnt oder eine entsprechende Definition für ihn verwendet.
Eindeutig wird die Situation dann mit der Anlage 2 zum WaffG (zu Paragraph § 2 Absatz 2 bis 4 WaffG). Die Waffenliste der Anlage 2 schließt in Abschnitt 3, Unterabschnitt 2, Nummer 2 Schusswaffen teilweise vom Gesetz aus „… bei denen feste Körper durch Muskelkraft ohne Möglichkeit der Speicherung der so eingebrachten Antriebsenergie durch eine Sperrvorrichtung angetrieben werden.“ (also auch Bögen). Dabei bezieht sich die teilweise Ausnahme auf <a href="Anscheinswaffe" title="Anscheinswaffe">Anscheinswaffen</a> nach § 42a WaffG. Damit ist der Bogen keine Waffe, für den die Bestimmungen nach dem WaffG gelten.
</p><p>Aus diesem Grund stellen auch Bogenplätze keine genehmigungspflichtigen Schießstätten dar, und es ist zu deren Betreiben keine waffenrechtliche Erlaubnis zum Betreiben einer Schießstätte nach § 27 Abs. 1 WaffG erforderlich. Dennoch können von Bögen Gefahren ausgehen. Insbesondere bei Bogenplätzen im Freien besteht bei nicht ordnungsgemäßer Durchführung des Schießens die Möglichkeit, dass durch die abgeschossenen Pfeile Personen oder Sachen und somit die öffentliche Sicherheit gefährdet werden. Die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit ist je nach <a href="Landesrecht" title="Landesrecht">Landesrecht</a> unterschiedlichen Behörden zugewiesen.
</p><p>Der <a href="Deutscher_Feldbogen_Sportverband" title="Deutscher Feldbogen Sportverband">Deutsche Feldbogen Sportverband</a> und der <a href="Deutscher_Sch%C3%BCtzenbund" title="Deutscher Schützenbund">Deutsche Schützenbund</a> haben zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und zur sicheren Durchführung des Bogenschießens die <i>Sicherheitstechnischen und Baulichen Regeln für Bogenplätze</i> veröffentlicht. Darin werden Ausführungen zur baulichen Gestaltung von Bogenschießbahnen und Feldparcours gemacht, Gefahren-, Sicherheits- und Unbedenklichkeitsbereiche festgelegt sowie Vorgaben zum Verhalten gemacht.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Sicherheitstechnischen und Baulichen Regeln stellen Sicherheitsregeln nach Stand der Technik dar. Der Deutsche Bogensport-Verband wendet diese Regeln ebenfalls an. Die Bogensportverbände empfehlen bei der Einrichtung von Bogenplätzen in jedem Fall die Abstimmung mit den zuständigen Behörden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leistungsfähigkeit,_Schussweite"><span id="Leistungsf.C3.A4higkeit.2C_Schussweite"></span>Leistungsfähigkeit, Schussweite</h2></div>
<ul><li>Englischer Langbogen, Zuggewicht 90,72&nbsp;kg, 57&nbsp;g schwerer Holzpfeil, Schussweite 427&nbsp;m (John Huffer, USA, 11. September 1997)</li></ul>
<p>Mit modernen Bögen wurden folgende Weiten erzielt:
</p>
<ul><li>Recurve (1987, Don Brown, USA): 1222,0 m</li>
<li>Compound (1992, K. Strother, USA): 1207,4 m</li>
<li>Fußbogen-Schießmethode (Harry Drake, USA, 24. September 1971): 1854,4 m. Bei dieser Schießmethode liegt der Schütze auf dem Boden. Der Bogen wird mit beiden Füßen nach vorne gedrückt und die Sehne gleichzeitig mit beiden Händen angezogen.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Physik_des_Bogenschießens"><span id="Physik_des_Bogenschie.C3.9Fens"></span>Physik des Bogenschießens</h2></div>
<p>Für die resultierende Endgeschwindigkeit eines Pfeiles ist neben der Kennlinie des Zuggewichtsverlaufes (Auszugsarbeit = gespeicherte Energie) der Wirkungsgrad entscheidend, d.&nbsp;h. das Vermögen, mit dem der Bogen die durch die Auszugsarbeit in ihm gespeicherte Verformungsenergie in <a href="Kinetische_Energie" title="Kinetische Energie">kinetische Energie</a> des Pfeiles umwandeln kann. Ein Teil der nicht nutzbaren Energie verpufft in der Beschleunigung der Wurfarme und Sehne selbst, ein weiterer in Verformungsarbeit im Bogenmaterial durch Vibrationen von den Stoßwellen der plötzlichen Entladung. Das Gewicht des Pfeiles beeinflusst ebenfalls den Wirkungsgrad eines Bogens: je schwerer der Pfeil, desto höher der Wirkungsgrad, aber desto langsamer der Pfeil. Der Wirkungsgrad kann nur für ein bestimmtes Pfeilgewicht ermittelt oder angegeben werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Virtuelle_Masse">Virtuelle Masse</h3></div>
<p>Eine Hilfsgröße und wichtige Kenngröße eines Bogens ist seine sogenannte <i>virtuelle Masse</i>. Sie ist eine konstante Bogeneigenschaft und kennzeichnet die <i>energetische Güte</i> des Bogens. Die virtuelle Masse ist definiert als die Masse <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle M_{v}}">
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</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle E=E_{\text{Bogen}}+E_{\text{Pfeil}}={\frac {1}{2}}M_{v}v^{2}+{\frac {1}{2}}mv^{2}={\frac {1}{2}}(M_{v}+m)v^{2}\quad \left[{\text{J}}\right]}">
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<p>Es zeigt sich experimentell, dass die virtuelle Masse eines Bogens konstant, d. h. unabhängig von <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle E}">
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<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle E}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/4232c9de2ee3eec0a9c0a19b15ab92daa6223f9b.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.776ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle E}" loading="lazy"></span> sowie von <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle m}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>m</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle m}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/0a07d98bb302f3856cbabc47b2b9016692e3f7bc.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:2.04ex; height:1.676ex;" alt="{\displaystyle m}" loading="lazy"></span> bzw. <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle v}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>v</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle v}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/e07b00e7fc0847fbd16391c778d65bc25c452597.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.128ex; height:1.676ex;" alt="{\displaystyle v}" loading="lazy"></span> ist.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die virtuelle Masse <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle M_{v}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>M</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>v</mi>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle M_{v}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/0f25063ec30b884e50196badc0b50cd1a069ab16.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:3.284ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle M_{v}}" loading="lazy"></span> kann folglich experimentell über den Vergleich der experimentell bestimmten Pfeilgeschwindigkeiten <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle v_{1}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>v</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle v_{1}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/98d33f5d498d528bd8c10edc8ac8c34347f32b3a.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:2.182ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle v_{1}}" loading="lazy"></span> und <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle v_{2}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>v</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle v_{2}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/eb04c423c2cb809c30cac725befa14ffbf4c85f3.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:2.182ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle v_{2}}" loading="lazy"></span> zweier unterschiedlich schwerer Pfeile der Massen <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle m_{1}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>m</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle m_{1}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/31aafa60e48d39ccce922404c0b80340b2cc777a.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:3.095ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle m_{1}}" loading="lazy"></span> und <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle m_{2}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>m</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle m_{2}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/0ecebe334d5cadc3ffcf245eb02919034d7a2ec8.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:3.095ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle m_{2}}" loading="lazy"></span> ermittelt werden, wenn dem Gesamtsystem in beiden Fällen dieselbe Energie <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle E}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>E</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle E}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/4232c9de2ee3eec0a9c0a19b15ab92daa6223f9b.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.776ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle E}" loading="lazy"></span> zugeführt wird, denn es gilt dann nach der obigen Formel
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle M_{v}v_{1}^{2}+m_{1}v_{1}^{2}=2E=M_{v}v_{2}^{2}+m_{2}v_{2}^{2}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>M</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>v</mi>
</mrow>
</msub>
<msubsup>
<mi>v</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
</mrow>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msubsup>
<mo>+</mo>
<msub>
<mi>m</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
</mrow>
</msub>
<msubsup>
<mi>v</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
</mrow>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msubsup>
<mo>=</mo>
<mn>2</mn>
<mi>E</mi>
<mo>=</mo>
<msub>
<mi>M</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>v</mi>
</mrow>
</msub>
<msubsup>
<mi>v</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msubsup>
<mo>+</mo>
<msub>
<mi>m</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msub>
<msubsup>
<mi>v</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msubsup>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle M_{v}v_{1}^{2}+m_{1}v_{1}^{2}=2E=M_{v}v_{2}^{2}+m_{2}v_{2}^{2}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/9587bf7e29f06c16d19b875415dffd9625fcb011.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -1.005ex; width:36.3ex; height:3.176ex;" alt="{\displaystyle M_{v}v_{1}^{2}+m_{1}v_{1}^{2}=2E=M_{v}v_{2}^{2}+m_{2}v_{2}^{2}}" loading="lazy"></span></dd></dl>
<p>bzw. nach Umformen
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle M_{v}={\frac {m_{2}v_{2}^{2}-m_{1}v_{1}^{2}}{v_{1}^{2}-v_{2}^{2}}}\quad \left[{\text{kg}}\right]}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>M</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>v</mi>
</mrow>
</msub>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mrow>
<msub>
<mi>m</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msub>
<msubsup>
<mi>v</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msubsup>
<mo>−<!-- − --></mo>
<msub>
<mi>m</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
</mrow>
</msub>
<msubsup>
<mi>v</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
</mrow>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msubsup>
</mrow>
<mrow>
<msubsup>
<mi>v</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
</mrow>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msubsup>
<mo>−<!-- − --></mo>
<msubsup>
<mi>v</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msubsup>
</mrow>
</mfrac>
</mrow>
<mspace width="1em"></mspace>
<mrow>
<mo>[</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mtext>kg</mtext>
</mrow>
<mo>]</mo>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle M_{v}={\frac {m_{2}v_{2}^{2}-m_{1}v_{1}^{2}}{v_{1}^{2}-v_{2}^{2}}}\quad \left[{\text{kg}}\right]}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/d40b056ea63cd5fb0639fea446cbfbc29e43fb16.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -2.838ex; width:27.005ex; height:6.843ex;" alt="{\displaystyle M_{v}={\frac {m_{2}v_{2}^{2}-m_{1}v_{1}^{2}}{v_{1}^{2}-v_{2}^{2}}}\quad \left[{\text{kg}}\right]}" loading="lazy"></span></dd></dl>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Wirkungsgrad">Wirkungsgrad</h3></div>
<p>Mithilfe der virtuellen Masse des Bogens lässt sich für ein gegebenes (neues) Pfeilgewicht <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle m}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>m</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle m}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/0a07d98bb302f3856cbabc47b2b9016692e3f7bc.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:2.04ex; height:1.676ex;" alt="{\displaystyle m}" loading="lazy"></span> der einheitenlose Wirkungsgrad <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \eta }">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>η<!-- η --></mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle \eta }</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/e4d701857cf5fbec133eebaf94deadf722537f64.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.838ex; width:1.169ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle \eta }" loading="lazy"></span> des Bogens bestimmen, indem die Masse des Pfeils <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle m}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>m</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle m}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/0a07d98bb302f3856cbabc47b2b9016692e3f7bc.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:2.04ex; height:1.676ex;" alt="{\displaystyle m}" loading="lazy"></span> zu der Gesamtmasse, d. h. der Summe der Pfeilmasse und der virtuellen Masse des Bogens, ins Verhältnis gesetzt wird. Es gilt also definitorisch
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \eta =\eta (m)={\frac {m}{m+M_{v}}}\quad \left[{\text{1}}\right]}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>η<!-- η --></mi>
<mo>=</mo>
<mi>η<!-- η --></mi>
<mo stretchy="false">(</mo>
<mi>m</mi>
<mo stretchy="false">)</mo>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mi>m</mi>
<mrow>
<mi>m</mi>
<mo>+</mo>
<msub>
<mi>M</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>v</mi>
</mrow>
</msub>
</mrow>
</mfrac>
</mrow>
<mspace width="1em"></mspace>
<mrow>
<mo>[</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mtext>1</mtext>
</mrow>
<mo>]</mo>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle \eta =\eta (m)={\frac {m}{m+M_{v}}}\quad \left[{\text{1}}\right]}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/af65b7e2fc9705edfb9331666c0bb585c2b61dd4.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -2.338ex; width:26.552ex; height:5.176ex;" alt="{\displaystyle \eta =\eta (m)={\frac {m}{m+M_{v}}}\quad \left[{\text{1}}\right]}" loading="lazy"></span></dd></dl>
<p>Der Wirkungsgrad ist dabei von der Pfeilmasse abhängig. Je geringer die virtuelle Masse ist, desto höher ist der allgemeine Wirkungsgrad (für gegebenes <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle m}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>m</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle m}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/0a07d98bb302f3856cbabc47b2b9016692e3f7bc.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:2.04ex; height:1.676ex;" alt="{\displaystyle m}" loading="lazy"></span>), und desto unempfindlicher reagiert der Bogen auf Gewichtsschwankungen zwischen unterschiedlichen Pfeilen. Ist die virtuelle Masse Null, so ist der Wirkungsgrad unabhängig vom Pfeilgewicht immer 1 (100&nbsp;%). Umgekehrt gilt, dass der Wirkungsgrad mit dem Pfeilgewicht <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle m}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>m</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle m}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/0a07d98bb302f3856cbabc47b2b9016692e3f7bc.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:2.04ex; height:1.676ex;" alt="{\displaystyle m}" loading="lazy"></span> zunimmt; für einen theoretischen masselosen Pfeil gilt stets <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \eta =\eta (0)=0}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>η<!-- η --></mi>
<mo>=</mo>
<mi>η<!-- η --></mi>
<mo stretchy="false">(</mo>
<mn>0</mn>
<mo stretchy="false">)</mo>
<mo>=</mo>
<mn>0</mn>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle \eta =\eta (0)=0}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/84fe3a9d38a0d088edd44e6ce9f95327b19d1977.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.838ex; width:12.67ex; height:2.843ex;" alt="{\displaystyle \eta =\eta (0)=0}" loading="lazy"></span>, für einen unendlich schweren Pfeil hingegen <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \eta =\lim _{m\to \infty }\eta (m)=1}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>η<!-- η --></mi>
<mo>=</mo>
<munder>
<mo movablelimits="true" form="prefix">lim</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>m</mi>
<mo stretchy="false">→<!-- → --></mo>
<mi mathvariant="normal">∞<!-- ∞ --></mi>
</mrow>
</munder>
<mi>η<!-- η --></mi>
<mo stretchy="false">(</mo>
<mi>m</mi>
<mo stretchy="false">)</mo>
<mo>=</mo>
<mn>1</mn>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle \eta =\lim _{m\to \infty }\eta (m)=1}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/0d6244e89bdfd7bed78dd76117a77386d8dc8e17.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -1.838ex; width:18.664ex; height:3.843ex;" alt="{\displaystyle \eta =\lim _{m\to \infty }\eta (m)=1}" loading="lazy"></span>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Leerschussgeschwindigkeit_und_theoretische_Pfeilgeschwindigkeit">Leerschussgeschwindigkeit und theoretische Pfeilgeschwindigkeit</h3></div>
<p>Bei bekannter virtueller Masse lässt sich über eine bekannte Geschwindigkeit <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle v}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>v</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle v}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/e07b00e7fc0847fbd16391c778d65bc25c452597.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.128ex; height:1.676ex;" alt="{\displaystyle v}" loading="lazy"></span> eines Pfeiles der Masse <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle m}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>m</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle m}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/0a07d98bb302f3856cbabc47b2b9016692e3f7bc.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:2.04ex; height:1.676ex;" alt="{\displaystyle m}" loading="lazy"></span> die theoretische Abschussgeschwindigkeit <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle v_{0}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>v</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>0</mn>
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</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle v_{0}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/60faad24775635f4722ccc438093dbbfe05f34ae.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:2.182ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle v_{0}}" loading="lazy"></span> <i>ohne Pfeil,</i> dem Leerschuss mit Pfeilmasse Null und mithilfe dieser in einem nächsten Schritt die prognostizierte Pfeilgeschwindigkeit <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle v}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
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</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle v}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/e07b00e7fc0847fbd16391c778d65bc25c452597.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.128ex; height:1.676ex;" alt="{\displaystyle v}" loading="lazy"></span> für ein beliebiges neues Pfeilgewicht errechnen. Wird in der obigen Formel für <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle M_{v}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
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<mi>M</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>v</mi>
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</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle M_{v}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/0f25063ec30b884e50196badc0b50cd1a069ab16.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:3.284ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle M_{v}}" loading="lazy"></span> z. B.
<span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle v_{1}=v_{0}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
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<mi>v</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
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</msub>
<mo>=</mo>
<msub>
<mi>v</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>0</mn>
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</msub>
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</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle v_{1}=v_{0}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/7ea38afd78e5ed5e9326fb4c375b19972dd2c6b2.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:7.462ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle v_{1}=v_{0}}" loading="lazy"></span>, <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle m_{1}=0}">
<semantics>
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<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
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<mi>m</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
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</msub>
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</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle m_{1}=0}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/811e411751820532576f97517df840acb30c4dbb.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:7.356ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle m_{1}=0}" loading="lazy"></span>, <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle v_{2}=v}">
<semantics>
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<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
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<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
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</msub>
<mo>=</mo>
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</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle v_{2}=v}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/434fba92f4b1abf9f08e6f80a2f112093557a0cf.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:6.408ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle v_{2}=v}" loading="lazy"></span> und <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle m_{2}=m}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
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<mi>m</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msub>
<mo>=</mo>
<mi>m</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle m_{2}=m}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/c1eb8b1f60184ef953e2078cd3045ecfb863013e.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:8.233ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle m_{2}=m}" loading="lazy"></span> gesetzt, so ergibt sich nach Auflösen nach <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle v_{0}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>v</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>0</mn>
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</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle v_{0}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/60faad24775635f4722ccc438093dbbfe05f34ae.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:2.182ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle v_{0}}" loading="lazy"></span>
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle v_{0}=v\cdot {\sqrt {1+{\frac {m}{M_{v}}}}}\quad \left[{\frac {\text{m}}{\text{s}}}\right]}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>v</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>0</mn>
</mrow>
</msub>
<mo>=</mo>
<mi>v</mi>
<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<msqrt>
<mn>1</mn>
<mo>+</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mi>m</mi>
<msub>
<mi>M</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>v</mi>
</mrow>
</msub>
</mfrac>
</mrow>
</msqrt>
</mrow>
<mspace width="1em"></mspace>
<mrow>
<mo>[</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mtext>m</mtext>
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</mfrac>
</mrow>
<mo>]</mo>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle v_{0}=v\cdot {\sqrt {1+{\frac {m}{M_{v}}}}}\quad \left[{\frac {\text{m}}{\text{s}}}\right]}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/2f435e11955c0174b090de15967a9fbaaa2b3d70.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -2.838ex; width:26.21ex; height:6.343ex;" alt="{\displaystyle v_{0}=v\cdot {\sqrt {1+{\frac {m}{M_{v}}}}}\quad \left[{\frac {\text{m}}{\text{s}}}\right]}" loading="lazy"></span></dd></dl>
<p>Die Leerschussgeschwindigkeit hängt, wie die virtuelle Masse <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle M_{v}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
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<mi>M</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>v</mi>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle M_{v}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/0f25063ec30b884e50196badc0b50cd1a069ab16.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:3.284ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle M_{v}}" loading="lazy"></span> des Bogens, nur vom Bogen selbst ab. Wird stattdessen nach <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle v}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>v</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle v}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/e07b00e7fc0847fbd16391c778d65bc25c452597.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.128ex; height:1.676ex;" alt="{\displaystyle v}" loading="lazy"></span> aufgelöst, so erhält man die Formel für die theoretische Pfeilgeschwindigkeit
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle v=v_{0}\cdot {\sqrt {\left(1+{\frac {m}{M_{v}}}\right)^{-1}}}\quad \left[{\frac {\text{m}}{\text{s}}}\right]}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>v</mi>
<mo>=</mo>
<msub>
<mi>v</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>0</mn>
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</msub>
<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<msqrt>
<msup>
<mrow>
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<mrow>
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<mo>+</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mi>m</mi>
<msub>
<mi>M</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>v</mi>
</mrow>
</msub>
</mfrac>
</mrow>
</mrow>
<mo>)</mo>
</mrow>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mo>−<!-- − --></mo>
<mn>1</mn>
</mrow>
</msup>
</msqrt>
</mrow>
<mspace width="1em"></mspace>
<mrow>
<mo>[</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mtext>m</mtext>
<mtext>s</mtext>
</mfrac>
</mrow>
<mo>]</mo>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle v=v_{0}\cdot {\sqrt {\left(1+{\frac {m}{M_{v}}}\right)^{-1}}}\quad \left[{\frac {\text{m}}{\text{s}}}\right]}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/e84060da5424150ff8fe27a6fbeeb87d35c898ed.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -3.005ex; width:31.964ex; height:7.676ex;" alt="{\displaystyle v=v_{0}\cdot {\sqrt {\left(1+{\frac {m}{M_{v}}}\right)^{-1}}}\quad \left[{\frac {\text{m}}{\text{s}}}\right]}" loading="lazy"></span></dd></dl>
<p>Diese Formeln müssen für beliebige Pfeilmassen gelten; ist also mithilfe eines Pfeils die Leerschussgeschwindigkeit bestimmt worden, so kann mit dieser – bei bekannter virtueller Masse <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle M_{v}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>M</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>v</mi>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle M_{v}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/0f25063ec30b884e50196badc0b50cd1a069ab16.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:3.284ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle M_{v}}" loading="lazy"></span> – die theoretische Abschussgeschwindigkeit für jeden anderen Pfeil bestimmt werden.
</p><p>Es ist zu erkennen, dass bei niedriger virtueller Masse, also hoher energetischer Güte des Bogens, die Leerschussgeschwindigkeit zunimmt. Im Falle des theoretisch perfekten Bogens mit virtueller Masse Null steigt die Abschussgeschwindigkeit beim Leerschuss ins Unendliche. Das bedeutet in diesem Fall, dass die gesamte beim Ausziehen gespeicherte Verformungsenergie schlagartig beim Leer-Lösen alleine vom Bogen aufgenommen werden muss. Leerschüsse sind deshalb generell auch bei nicht perfekten Bögen gefährlich: sie können den Bogen zerstören und den Bogenschützen bzw. anwesende Personen verletzen. Der inverse Zusammenhang von virtueller Masse und Leerschussgeschwindigkeit zeigt zudem, dass gerade qualitativ hochwertige Bögen, die sich u.&nbsp;a. durch hohe Wirkungsgrade auszeichnen, durch Leerschüsse besonders gefährdet sind – kompensatorisch wirkt nur noch die qualitativ ebenfalls höherwertige Verarbeitung solcher Bögen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Zugspannungsverhältnis_der_Wurfarme_(Tiller)"><span id="Zugspannungsverh.C3.A4ltnis_der_Wurfarme_.28Tiller.29"></span>Zugspannungsverhältnis der Wurfarme (Tiller)</h3></div>
<p>Im Gegensatz zur <a href="Armbrust" title="Armbrust">Armbrust</a> sind viele Bögen nicht symmetrisch gebaut. Ein Wurfarm ‑ meist der untere ‑ ist biegehärter als der andere. Eine <a href="Kennzahl" title="Kennzahl">Kennzahl</a> und ein Maß für den Unterschied der Wurfarme ist der <i><a href="Tiller" title="Tiller">Tiller</a></i>, der als das Verhältnis der Zugspannungen des unteren und oberen Zugarms definiert ist.
</p><p>Die Notwendigkeit des Tillers resultiert aus den asymmetrischen Kraftpunkten von Druckpunkt des Griffes (Bogenhand) und Zugpunkt auf der Sehne (Zughand). Sie liegen je nach Bogentyp und gewähltem Fingergriff der Zughand nicht in der Mitte des Bogens, sondern mehr bzw. weniger tief, so dass der untere Wurfarm beim Auszug stärker belastet wird und folglich ausgleichend steifer sein muss. Der korrekte Tiller hängt vom verwendeten Griff ab: der <a href="Traditionelles_Bogenschie%C3%9Fen#Unteranker" title="Traditionelles Bogenschießen">Untergriff</a> an der Sehne benötigt einen anderen Tiller als der <a href="Traditionelles_Bogenschie%C3%9Fen#Mediterraner_Griff" title="Traditionelles Bogenschießen">mediterrane Ablass</a>, die Benutzung eines <a href="Bogenausstattung#Release" title="Bogenausstattung">Release</a> wiederum einen anderen. Das korrekte <a href="Tillern" title="Tillern">Tillern</a> eines Bogens gehört zur höchsten handwerklichen Kunstfertigkeit eines Bogenbauers, und ein schlecht getillerter Bogen verliert Wirkungsgrad, wirft unruhig oder kann beim Ausziehen oder Lösen schlimmstenfalls brechen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte_des_Bogens">Geschichte des Bogens</h2></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Geschichte_des_Bogens" class="mw-redirect" title="Geschichte des Bogens">Geschichte des Bogens</a></i></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Früheste_Funde"><span id="Fr.C3.BCheste_Funde"></span>Früheste Funde</h3></div>


<p>Die ältesten Steinspitzen, deren Interpretation als Pfeilspitzen aber umstritten ist, stammen aus dem <a href="Abri" title="Abri">Abri</a> <a href="Sibudu-H%C3%B6hle" title="Sibudu-Höhle">Sibudu</a> (Provinz <a href="KwaZulu-Natal" title="KwaZulu-Natal">KwaZulu-Natal</a>, Südafrika) und sind etwa 64.000 Jahre alt.<sup id="cite_ref-LombardPhillipson2015_24-0" class="reference"><a href="#cite_note-LombardPhillipson2015-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Früheste Nachweise außerhalb von Afrika (Sri Lanka) ~48ka.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In Europa gibt es seit dem <a href="Solutr%C3%A9en" title="Solutréen">Solutréen</a> (etwa 22.000 bis 18.000 v.&nbsp;Chr.) gestielte Spitzen aus <a href="Feuerstein" title="Feuerstein">Feuerstein</a>, die wahrscheinlich <a href="Pfeilspitze" title="Pfeilspitze">Pfeilspitzen</a> waren.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sie können als ältester indirekter Beweis für die Existenz des Bogens gewertet werden.
</p><p>Das älteste als Bogen interpretierte archäologische Fundstück stammt aus einer Kiesgrube in <a href="Mannheim-Vogelstang" class="mw-redirect" title="Mannheim-Vogelstang">Mannheim-Vogelstang</a> aus der Zeit des <a href="Magdal%C3%A9nien" title="Magdalénien">Magdaléniens</a><sup id="cite_ref-Rosendahl_29-0" class="reference"><a href="#cite_note-Rosendahl-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Das Holz wurde mit der <a href="Radiokohlenstoffmethode" class="mw-redirect" title="Radiokohlenstoffmethode">Radiokohlenstoffmethode</a> auf ein Alter von 14.680&nbsp;±&nbsp;70&nbsp;<a href="Before_Present" title="Before Present">BP</a> datiert (entspricht <a href="Radiokohlenstoffdatierung#Kalibrierung" class="mw-redirect" title="Radiokohlenstoffdatierung">kalibriert</a> 16.055 ± 372 v.&nbsp;Chr.).<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der komplette Bogen hatte eine Länge von etwa 110&nbsp;cm. Anhand von Rekonstruktionen wird die Leistung auf etwa 25–30 englische <a href="Pfund" title="Pfund">Pfund</a> Zuggewicht geschätzt (11 bis 13 kg), was Reichweiten von bis zu 80 m ermöglicht.<sup id="cite_ref-Rosendahl_29-1" class="reference"><a href="#cite_note-Rosendahl-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Darüber hinaus gibt es aus dem späten <a href="Magdal%C3%A9nien" title="Magdalénien">Magdalénien</a> eine mögliche Bogendarstellung auf einer gravierten Kalksteinplatte aus der <i>Grotte des Fadets</i>, <a href="D%C3%A9partement_Vienne" title="Département Vienne">Département Vienne</a> (Frankreich).<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Ritzung ist jedoch nicht so eindeutig, dass die Interpretation als gesichert gelten könnte.
</p><p>Der im <a href="Mesolithikum" class="mw-redirect" title="Mesolithikum">Mesolithikum</a> bezeugte Flachbogen mit D-förmigem Querschnitt (auch „Propeller-Typ“ genannt) war bis in die <a href="Bronzezeit" title="Bronzezeit">Bronzezeit</a> geläufig.<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Steguweit.Bogenfallen_34-0" class="reference"><a href="#cite_note-Steguweit.Bogenfallen-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bögen vom Typ Holmegård sind unter anderem aus den <a href="Erteb%C3%B6lle-Kultur" class="mw-redirect" title="Ertebölle-Kultur">Ertebölle</a>-Siedlungen von Maglemosegård, <a href="Ringkloster" class="mw-redirect" title="Ringkloster">Ringkloster</a> und <a href="Tybrind_Vig" class="mw-redirect" title="Tybrind Vig">Tybrind Vig</a> in Dänemark belegt<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Sie sind meist aus Ulmenholz gefertigt.<sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Abbildungen von Recurvebogen (bei sehr wahrscheinlicher <a href="Kompositbogen" title="Kompositbogen">Kompositbauweise</a>) gibt es seit dem <a href="Fr%C3%BChneolithikum" title="Frühneolithikum">Frühneolithikum</a> auf <a href="Vorgeschichtliche_Felsmalereien_im_%C3%B6stlichen_Spanien" class="mw-redirect" title="Vorgeschichtliche Felsmalereien im östlichen Spanien">Felsbildern in Spanien</a>.<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Steguweit.Jungsteinzeit_12-1" class="reference"><a href="#cite_note-Steguweit.Jungsteinzeit-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Antike">Antike</h3></div>


<p>Der Kurzbogen entwickelte sich wahrscheinlich mit und in den <a href="Steppenreiter" class="mw-redirect" title="Steppenreiter">Steppenreiterkulturen</a> und im Vorderen Orient. Auf antiken Darstellungen sowie in den <a href="Kurgan_(Grabh%C3%BCgel)" title="Kurgan (Grabhügel)">Kurganen</a> finden sich erste Belege. Wegen der im Vergleich zum <a href="Langbogen" title="Langbogen">Langbogen</a> ungünstigeren mechanischen Verhältnisse haben sie zurückgebogene Bogenenden (Recurves) und Sehnen-/Hornverstärkungen (<a href="Kompositbogen" title="Kompositbogen">Kompositbogen</a>). Hierauf zurückgehende Formen wurden von Griechen und Römern übernommen.
</p><p>Bogenfunde der <a href="Bronzezeit" title="Bronzezeit">Bronzezeit</a>, <a href="Eisenzeit" title="Eisenzeit">Eisenzeit</a> und der römischen Kaiserzeit sind in <a href="Ur-_und_Fr%C3%BChgeschichte_Mitteleuropas" title="Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas">Mitteleuropa</a>, wo weiterhin Langbögen bezeugt sind, äußerst selten.<sup id="cite_ref-Eckhardt_38-0" class="reference"><a href="#cite_note-Eckhardt-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Comstock_39-0" class="reference"><a href="#cite_note-Comstock-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Mittelalter">Mittelalter</h3></div>

<p>Aus der <a href="V%C3%B6lkerwanderungszeit" title="Völkerwanderungszeit">Völkerwanderungszeit</a> sind insbesondere die Bogen der <a href="Merowinger" title="Merowinger">Merowinger</a> und <a href="Alamannen" title="Alamannen">Alamannen</a> überliefert und im <a href="Stuttgarter_Psalter" title="Stuttgarter Psalter">Stuttgarter Psalter</a> (um 830) werden Kampfszenen mit Pfeil und Bogen zwischen <a href="Awaren" title="Awaren">Awaren</a> und <a href="Franken_(Volk)" title="Franken (Volk)">Franken</a> gezeigt.<sup id="cite_ref-Riesch_40-0" class="reference"><a href="#cite_note-Riesch-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<p>Der klassische <a href="Langbogen" title="Langbogen">Langbogen</a> entwickelte sich im europäischen Hoch- bzw. <a href="Sp%C3%A4tmittelalter" title="Spätmittelalter">Spätmittelalter</a> zum englischen Langbogen (engl. Longbow<sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="#cite_note-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>) mit sehr hohen Zuggewichten weiter, mit dem mühelos eine damals gebräuchliche <a href="Kettenr%C3%BCstung" title="Kettenrüstung">Kettenrüstung</a> und unter günstigen Bedingungen sogar die als Reaktion entwickelten <a href="Plattenpanzer" title="Plattenpanzer">Plattenpanzer</a> durchschlagen werden konnten. Im Spätmittelalter begann die Verdrängung des Bogens durch andere Fernwaffen wie Armbrust und vor allem Feuerwaffen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Neuzeit">Neuzeit</h3></div>
<p>In der <a href="Fr%C3%BChe_Neuzeit" title="Frühe Neuzeit">frühen Neuzeit</a> (ca. 1500 bis 1790) wurden die Langbögen abgelöst. Im englischen Bürgerkrieg in der Mitte des 17. Jahrhunderts wurden noch Langbögen verwendet, kurze Zeit später wurde der Langbogen in England aber endgültig verdrängt. <a href="Muskete" title="Muskete">Musketen</a> erlangten eine immer höhere Feuerkraft und Reichweite und konnten Panzerungen leichter durchschlagen. Zudem war die Ausbildung eines Langbogenschützen weit aufwändiger und länger als die eines Musketenschützen.
</p><p>Der Bogen als Waffe spielte in der Neuzeit vorwiegend bei den indigenen Völkern Afrikas, Amerikas und Australiens eine Rolle. Auf den Schlachtfeldern Europas war er schließlich kein gewohnter Anblick mehr.
</p><p>Seit dem 19. Jahrhundert erleben Bogensport und Bogenjagd wieder einen Aufschwung.
</p><p>In Kunst und Literatur sowie Sagen hatte der Bogen schon seit der Antike und dem Mittelalter Eingang gefunden.
</p>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable" style="border-top-style: solid; border-top-width: 1px; clear: both; font-size:95%; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="Vorlage_Rechtshinweis"><div class="noviewer noresize nomobile" style="display: table-cell; padding-bottom: 0.2em; padding-left: 0.25em; padding-right: 1em; padding-top: 0.2em; vertical-align: middle;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="skin-invert" typeof="mw:File"></span></div>
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!</div>
</div></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bilder">Bilder</h2></div>
<ul class="centered gallery mw-gallery-traditional" style="max-width: 815px;">
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><a href="Schlacht_von_Cr%C3%A9cy" class="mw-redirect" title="Schlacht von Crécy">Schlacht von Crécy</a></div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><a href="Schlacht_von_Azincourt" title="Schlacht von Azincourt">Schlacht von Azincourt</a></div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Ägyptischer Streitwagenfahrer und typischer Angularbogen</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><a href="Herakles" title="Herakles">Hercules</a> tötet den nemäischen Löwen (sein Bogen hängt rechts am Baum)</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Der Tod als Bogenschütze mit drei gleichzeitig geschossenen Pfeilen (aus <a href="Totentanz" title="Totentanz">Totentanz</a> „Danse Macabre“ Commons)</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><a href="Diana" title="Diana">Diana</a> auf der Jagd</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><a href="Apollon" title="Apollon">Apollon</a> und Diana</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Reiterbogen und gespleißte Pfeile</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Häuptlinge der Virginia-Algonkin von Theodor de Bry, 1590</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Opechancanough, Häuptling der Pamunkey</div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Jürgen Junkmanns: <i>Pfeil und Bogen – Von der Altsteinzeit bis zum Mittelalter.</i> <a href="Verlag_Angelika_H%C3%B6rnig" title="Verlag Angelika Hörnig">Verlag Angelika Hörnig</a>, Ludwigshafen 2013, ISBN 978-3-938921-27-2.</li>
<li>Peter O. Stecher: <i>Legends in Archery: Adventurers with Bow and Arrow.</i> Schiffer Pub Co, 2010, ISBN 978-0-7643-3575-4. (englisch)</li>
<li><a href="Manfred_Korfmann" title="Manfred Korfmann">Manfred Korfmann</a>: <i>Schleuder und Bogen in Südwestasien: von den frühesten Belegen bis zum Beginn der historischen Stadtstaaten.</i> Antiquitas: Reihe 3, Abhandlungen zur Vor- und Frühgeschichte, zur klassischen und provinzial-römischen Archäologie und zur Geschichte des Altertums, Bd. 13. Habelt, Frankfurt 1972, ISBN 3-7749-1227-0.</li>
<li>Ulrich Stodiek, Harm Paulsen: <i>„Mit dem Pfeil, dem Bogen …“ Techniken der steinzeitlichen Jagd.</i> Isensee, Oldenburg 1996, ISBN 3-89598-388-8.</li>
<li>Thomas Marcotty: <i>Bogen und Pfeile (Edition Arcofact).</i> Verlag Angelika Hörnig, Ludwigshafen 2002, ISBN 3-9805877-8-9.</li>
<li>Roger Ascham, Hendrik Wiethase (Hrsg.): <i>Toxophilus – Die Schule des Bogenschießens.</i> Wiethase, Untergriesbach 2005, ISBN 3-937632-12-3 (England, 1545).</li>
<li>Śārṅgadhara, Hendrik Wiethase (Hrsg.): <i>Dhanurveda – Das Wissen vom Bogen.</i> Wiethase, Untergriesbach 2005, ISBN 3-937632-14-X (Indien, 16. Jahrhundert).</li>
<li>Richard Kinseher: <i>Der Bogen in Kultur, Musik und Medizin, als Werkzeug und Waffe.</i> Kinseher, Kelheim 2005, ISBN 3-8311-4109-6.</li>
<li>Holger Riesch: <i>„Quod nullus in hostem habeat baculum sed arcum“. Pfeil und Bogen als Beispiel für technologische Innovationen der Karolingerzeit</i>. In: Technikgeschichte, Bd. 61 (1994), H. 3, S. 209–226.</li></ul>
<dl><dt>Bogenbau</dt></dl>
<ul><li>Flemming Alrune u.&nbsp;a.: <i>Das Bogenbauer-Buch. Europäischer Bogenbau von der Steinzeit bis heute.</i> 7. Auflage. Verlag Angelika Hörnig, Ludwigshafen 2012, ISBN 978-3-9805877-7-8.</li>
<li>Steve Allely: <i>Die Bibel des Traditionellen Bogenbaus.</i> Bd. 1. Verlag Angelika Hörnig, Ludwigshafen 2003, ISBN 3-9808743-2-X.</li>
<li>G. Fred Asbell: <i>Die Bibel des Traditionellen Bogenbaus.</i> Bd. 2. Verlag Angelika Hörnig, Ludwigshafen 2004, ISBN 3-9808743-5-4 (enthält Kapitel über Kompositbogen)</li>
<li>Tim Baker: <i>Die Bibel des Traditionellen Bogenbaus.</i> Bd. 3. Verlag Angelika Hörnig, Ludwigshafen 2005, ISBN 3-9808743-9-7.</li>
<li>Steve Allely u.&nbsp;a.: <i>Die Bibel des traditionellen Bogenbaus.</i> Bd. 4. 2. Auflage. Verlag Angelika Hörnig, Ludwigshafen 2008, ISBN 978-3-938921-07-4.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Bows_(archery)?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Bogen (Waffe)</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Bows_in_heraldry?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Bögen in der Heraldik</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wikibooks"></span></span></div><b><a href="https://de.wikibooks.org/wiki/Bogenbau" class="extiw external" title="b:Bogenbau">Wikibooks: Bogenbau</a></b>&nbsp;– Lern- und Lehrmaterialien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Bogen" class="extiw external" title="wikt:Bogen">Wiktionary: Bogen</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://granjow.net/projects/bow/BogenEffizienz.pdf">Effizienz von Bögen</a> (PDF; 440 kB)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://web.archive.org/web/20130512160144/http://miami.uni-muenster.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-1984/SUDHUES.PDF">Hubert Sudhues, „Wundballistik bei Pfeilverletzungen“ Dissertation </a> – mit umfangreicher Darstellung der Grundlagen des Bogenschießens (PDF; 2,75 MB)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. <a href="Felsmalereien_in_der_spanischen_Levante" title="Felsmalereien in der spanischen Levante">Felsmalereien in der spanischen Levante</a></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Roy Mathews, John Holden: <cite style="font-style:italic">Lehrbuch Bogenschießen</cite>. BLV Verlagsgesellschaft, 1985, ISBN 3-405-13293-2, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>100</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Bogen+%28Waffe%29&amp;rft.au=Roy+Mathews%2C+John+Holden&amp;rft.btitle=Lehrbuch+Bogenschie%C3%9Fen&amp;rft.date=1985&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3405132932&amp;rft.pages=100&amp;rft.pub=BLV+Verlagsgesellschaft" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Katja Heim, K.M. Wendlandt: <cite style="font-style:italic">Pfeil und Bogen</cite>. Heinrich Hugendubel Verlag, München 2000, ISBN 3-88034-294-6, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>52–53</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Bogen+%28Waffe%29&amp;rft.au=Katja+Heim%2C+K.M.+Wendlandt&amp;rft.btitle=Pfeil+und+Bogen&amp;rft.date=2000&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3880342946&amp;rft.pages=52-53&amp;rft.place=M%C3%BCnchen&amp;rft.pub=Heinrich+Hugendubel+Verlag" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">W. F. Paterson: <cite style="font-style:italic">Encyclopaedia of archery</cite>. St. Martin's Press, New York 1984, ISBN 0-312-24585-8, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>37</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Bogen+%28Waffe%29&amp;rft.au=W.+F.+Paterson&amp;rft.btitle=Encyclopaedia+of+archery&amp;rft.date=1984&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=0312245858&amp;rft.pages=37&amp;rft.place=New+York&amp;rft.pub=St.+Martin%27s+Press" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Ernest Gerald Heath: <cite style="font-style:italic">Archery: the modern approach</cite>. 2. Auflage. Faber and Faber, London 1978, ISBN 978-0-571-04957-8, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>14–16</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Bogen+%28Waffe%29&amp;rft.au=Ernest+Gerald+Heath&amp;rft.btitle=Archery%3A+the+modern+approach&amp;rft.date=1978&amp;rft.edition=2&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9780571049578&amp;rft.pages=14-16&amp;rft.place=London&amp;rft.pub=Faber+and+Faber" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
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<li id="cite_note-35"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-35">↑</a></span> <span class="reference-text">Eva-Maria Mertens, Linde, Ulme, Hasel. Zur Verwendung von Pflanzen für Jagd- und Fischfanggeräte im Mesolithikum Dänemarks und Schleswig-Holsteins. <i>Prähistorische Zeitschrift</i> 75/1, 2000, Abb. 3.</span>
</li>
<li id="cite_note-36"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-36">↑</a></span> <span class="reference-text">Eva-Maria Mertens, Linde, Ulme, Hasel. Zur Verwendung von Pflanzen für Jagd- und Fischfanggeräte im Mesolithikum Dänemarks und Schleswig-Holsteins. <i>Prähistorische Zeitschrift</i> 75/1, 2000, Tab. 1.</span>
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<li id="cite_note-37"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-37">↑</a></span> <span class="reference-text">M.-S. Hernández Pérez, P. Ferrer Marset, E. Catalá Ferrer: <i>Arte rupestre en Alicante.</i> Alicante (Centre d’Estudis Contestans), 1988.</span>
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<li id="cite_note-Eckhardt-38"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Eckhardt_38-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Holger Eckhardt: <i>Pfeil und Bogen. Eine archäologisch-technologische Untersuchung zu urnenfelder- und hallstattzeitlichen Befunden.</i> Internationale Archäologie. Bd. 21. Marie Leidorf, Espelkamp 1996, ISBN 3-924734-39-9; b: Kat.-Nr. 211–212</span>
</li>
<li id="cite_note-Comstock-39"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Comstock_39-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Paul Comstock: <i>Bogen der europäischen Vorgeschichte.</i> In: <i>Die Bibel des Traditionellen Bogenbaus</i>. Bd. 2. Angelika Hörnig, Ludwigshafen 2004, ISBN 3-9808743-5-4, S. 110–111.</span>
</li>
<li id="cite_note-Riesch-40"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Riesch_40-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Holger Riesch: <i>Pfeil und Bogen zur Merowingerzeit. Eine Quellenkunde und Rekonstruktion des frühmittelalterlichen Bogenschießens.</i> Karfunkel, Wald-Michelbach, 2002.</span>
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<li id="cite_note-41"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-41">↑</a></span> <span class="reference-text"><i><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Longbow" class="extiw external" title="en:Longbow">Longbow</a></i> in der englischsprachigen Wikipedia</span>
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</ol></div>
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